Die Operation nach
Chevron oder Austin – Osteotomie
Mit diesem Operationsverfahren läßt sich ein leichter bis mittlerer Hallux valgus sehr gut korrigieren. Dabei trägt der Operateur zunächst den zur Körpermitte hin liegenden Knochenvorsprung am ersten Mittelfußknochen sparsam ab. Dann erfolgt der knöcherne Eingriff.

Die Spitze "V"des liegt im Zentrum des Gelenkköpfchens, die beiden Schenkel bilden einen Winkel von circa 60°.
Räumlich betrachtet entsteht eine Art stabiles Dach, auf dem das Köpfchen mit der Gelenkfläche aufsitzt. Dann durchtrennt er den Knochen von der Mitte, V -förmig von der Seite (= V - förmige Osteotomie) . Der Operateur schiebt das Köpfchen auf dem Dachfirst so weit zur Fußaußenseite hin , daß die Gelenkflächen des Grundgelenkes wieder passgenau aufeinanderstehen.

In dieser Position wird es mit einem Draht oder einer Schraube fixiert. Anschließend wird der überstehende knöcherne Anteil angepaßt und die Operation mit der Einstellung der Sesambeine in ihr Gleitlager, sowie mit der Weichteil- und Kapselkorrektur abgeschlossen

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