Der Hallux valgus – der Ballenfuß
Behandlungsprinzip: Gelenkerhaltend Operieren Behandlungsziel: Schmerzfreie Funktion und kosmetisch ansprechendes Ergebnis

Obwohl hierzulande rund 10 Millionen Menschen, vor allem Frauen über 40, an dieser Erkrankung leiden, sind die Ergebnisse der operativen Behandlung bislang vielfach unbefriedigend gewesen..
Der Ballenfuß ( Hallux valgus) ist die häufigste Deformität des Fußes wegen der früher oder später Behandlungsbedürftigkeit besteht.
Ohne Operation führt die zunehmende Fehlstellung der Großzehe zu einer fortschreitenden Arthrose des Großzehengrundgelenkes bis hin zur Gehunfähigkeit.
Eine stadiengerechte, gelenkerhaltende Operation verhindert dies und führt zu funktionell und ästhetisch guten Ergebnissen.
Diese Operationsverfahren stellen heute den Standard in der Behandlung des Hallux valgus dar und zeichnen sich dadurch aus, daß das Ergebnis präoperativ planbar ist und der Fuß nach dem Eingriff belastungsstabil ist.
Was ist ein Hallux valgus?
Beim Hallux valgus weicht die Großzehe zum Fußaußenrand hin ab.

Meist wandert der erste Mittelfußknochen zur Körpermitte hin, so daß Pfanne und das Köpfchen des Großzehengrundgelenkes nicht mehr gerade aufeinander sitzen.
Dadurch rutscht die Großzehe vom Köpfchen herunter zum Fußaußenrand hin und drückt dabei häufig eine bis mehrere Nachbarzehen in eine mehr oder minder starke Krallen- oder Hammerzehen - Fehlstellung.
Folgen der Fehlstellung sind Schmerzen beim Gehen, Probleme mit dem Schuhwerk und kosmetisch störendes Aussehen.

Der Verschleiß der Gelenkflächen ist immer weiter fortgeschritten als es Röntgenbilder zeigen. Die Operation erfolgt in der Regel in Allgemeinanästhesie und in Blutleere des Fußes, um optimale Voraussetzungen für die Operationsverhältnisse zu gewährleisten. |